Musikstücke die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen.Heute :WESTBAM

Das erste Mal hörte  ich „you need the Drugs“ von Westbam als Soundtrack im Film „B Movie – Lust und Sound in Westberlin“ . Dieser Track fungierte als Soundtrack,wenn man so will und tauchte immer wieder in dem Film auf.Ich hatte lange keine Ahnung von wem der Track ist , bis ich danach suchte.Mir gefällt einfach die Stimmung dieses Tracks , der eine gewisse Novembergraue Melancholie ausstrahlt.

Deutschrap : Mein Senf dazu

Das OX Fanzine fragte bei Facebook seine Leser in einer Umfrage ob Campino das Bundesverdienstkreuz für sein Statement bei der letzten ECHO-Verleihung erhalten sollte.

Dazu postete ich folgenden Kommentar. In der Diskussion um Deutschrap wird leider völlig übersehen, daß es nicht nur  Rüpeltexte gibt sondern auch durchaus coole Lyrics.Aber lest selbst.

„Die Diskussion über die Inhalte der ach so provokanten Texte so mancher Rapper finde ich wichtig.Was mich nachdenklich macht ist , daß ich den Eindruck habe der Staat würde es sich einfach machen mit der Verleihung des BVK „Seht wir tun etwas gegen Antisemitismus..“ Und : na klar sollte eine solche Haltung selbstverständlich sein.Ist es aber nicht.Der Alltagsrassismus ist breiter und tiefer verwurzelt als es „unsere“ Politiker in ihren Sonntagsreden wahrhaben wollen.Da wird zwar gesagt , Deutschland sei bunt und weltoffen.Daß das aber nur zum Teil stimmt zeigt , nach meiner Meinung , schon eine absurde Abschiebungs- und Asylpolitik.Was mich bei dieser Diskussion wundert ist , daß scheinbar noch niemand auf die Idee gekommen ist darauf aufmerksam zu machen , daß es ja durchaus auch Rap/Hip Hop mit klugen und reflektierten Lyrics gab und gibt die Inhalte und ne coole Haltung transportieren. Ich frage mich wo die alle hin sind ! Wo sind denn SONS OF GASTARBEITA, ADVANCED CHEMISTRY , TOO STRONG usw.In den 1990ern gab es eine tolle Entwicklung im deutschen Hip Hop die irgendwie in Vergessenheit geraten ist.Da ging es um Respekt und Solidarität und nicht um plumpeste Provo mit fragwürdigen Inhalten.“